Freitag, 28. Juni 2013
Das Endspiel
Es hat uns geschafft, ich habe nie behauptet ein echter Radfahrer zu sein, ich bin nicht der Kollege der vor der Arbeit noch mal schnell 2 Runden um den See (15km) macht.
Nach dem Perfect Day gestern, heute mit Dauerregen aufgewacht, gefrühstückt und losgefahren.
Tja, allerdings nicht in Richtung Rhein, sondern nach Herbolzheim.
Jetzt muss natürlich die berechtigte Frage kommen: Was wollt ihr denn da, falsche Richtung?
Ich muss eingestehen, wir haben geschmissen. Nach 3 Tagen voller Nässe, 2 Tage von oben und 1 Tag von unten. Naja, der eine Tag zählt nicht wirklich oder gelten hier auch die verschiedenen Wildwasserbahnen im Europa Park ;)
Heute Dauerregen und es gibt keine positive Zukunftsprognose :(

Das allerdings einmal quer durch Deutschland eine Survivaltour werden soll, so hatten wir uns das nicht gedacht. Als Bahn "comfort" Kunde sollte man meinen auch kurzfristig Unterstützung von der Hotline zu bekommen.
Kurz gesagt, sie konnten nicht helfen, weil sie nicht IT technisch einsehen konnten, ob es noch Fahrradreservierungen nach Hamburg gab.
Also wir von Herbolzheim nach Freiburg mit der RB, um dort im Reisezentrum die benötigte Hilfe zu bekommen. Wir waren um 11:00Uhr da und liest selbst......



Einen Trumpf hatte ich noch im Ärmel, ich hatte noch die Rufnummer von der DB Fahrradhotline :) "Da wird Ihnen geholfen" ;)
Nach dem die nette Dame am Telefon mir jegliche Hoffnung auf einen 8h Heimweg genommen hat, hat Sie noch eine für die Fahrräder reservierbare Verbindung gefunden. D.h. aber auch, dass wir heute noch nach Hause kommen, auch wenn nur knapp (Geplante Ankunft: 23:55Uhr).
Mal locker 13h und 5 mal umsteigen:
Freiburg RB -> Offenburg RB -> Karlsruhe IC und der Rest wieder mit der RB :(
Positiv Denken: So hatten wir keine langweilige Zugfahrt, sondern ein ständiges Zughopping :)

Für jemanden der Struktur braucht, muss ich sagen, war das Ungeplante ein Glücksfall. Wir waren frei die Route zu wählen, wir hatten Glück mit den Unterkünften, haben dadurch einige nette Leute auf französischer und deutscher Seite getroffen. Kilometer weit alleine den Rhein oder deren Kanal befahren, Natur pur erlebt, einfach herrlich :)
Damit geht die Story "Wenn der Vater mit der Tochter" ihrem Ende entgegen. Ich habe die 5 Tage mit meiner Tochter alleine genossen. Sie hat trotz aller Widrigkeiten sehr gut durchgehalten. Eine Fahrradtour kommt allerdings für sie nicht mehr in Frage :(
Es bleibt uns nur noch eins, uns zu verabschieden.....

Für alle die den kurzen Block gerne verfolgt haben, danke ich für die Treue und die Anderen dürfen froh sein das er jetzt zu Ende ist ;)
Vater

So gerne wäre ich weiter gefahren. Aber gut, das Wetter ist jetzt auch nicht so klasse! Da macht es auch nicht sooo viel Spaß! Einen Tag hatten wir schönes Wetter gehabt! Den haben wir gleich auch Super genutzt... Einen Tag in den Europa Park, der gleich nebenan war. Super Tag, Super Park, Super Wetter. Es hat einfach alles gestimmt! Ich Sage nur, perfekt abgepasst! Alle Achterbahnen mitgenommen, nur eine Nicht: die größte und coolste Achterbahn im ganzen Park! Warum?! Tja, mein "Dad" hat es es im Endeffekt nicht mehr geschafft. Und ich konnte das Risiko nicht eingehen, das er dann ein Herzinfarkt bekommt. Schließlich brauche ich ihn noch... Aber man kann auch nicht mehr zu viel verlangen... Nun geht die Geschichte hier zu Ende! Traurig, aber wahr! Was soll man machen. Ok ich hab zwar nicht wirklich viel reingeschrieben, da mein Dad schon alles gesagt hatte, aber trotzdem, danke an die Leser!
Bis dann
Ly (Tochter)

Blog Ende

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Donnerstag, 27. Juni 2013
Die Ruhe
Eigentlich sollte es unser Ruhetag werden , nur waren wir doch noch 2*5 km geradelt. Nach einem leckeren Frühstück haben wir uns aufgemacht den Europa Park zu besuchen. Kurz nach 09:00Uhr waren wir an der Kassen. Auf Anraten haben wir erstmal in die Bahn gesetzt und sind bis zum anderen Ende des Parks gefahren. Von dort aus haben mit geringen Wartezeiten sämtliche Achterbahnen mitgenommen die der Park zu bieten hat. Eine hat zum Schluss noch gefehlt, die Silver Star.
Man muss ja nicht alles haben (die war aber auch verdammt hoch und sehr tief runter ;)

Und damit der Ruhetag auch noch etwas seinen Namen verdient, haben wir uns zwischen durch noch 3 von den unzähligen Shows angesehen. 2 davon waren so gut, wir waren richtig begeistert :)

Kurz nach 18Uhr, nach einer letzten Rundfahrt, um zu schauen was wir alles noch nicht gesehen haben, machten wir uns auf den Weg zum Gästehaus.
Mit einem Mordshunger sind wir beim Hähnchenmann eingekehrt. Das war auf Empfehlung und wir haben es nicht bereut. Das war Hähnchen auf Welt Niveau. Es gab Hähnchen auf englisch, französisch, griechisch und deutsch, aber auch außer europäisch wie auf mexikanisch oder Bombay Art (lecker, lecker, lecker:)
Der mexikanische Dipp war allerdings nicht vergleichbar mit der Schärfe von selbst gezogenen Jalapenos.

Ein rund um schöner Tag, ohne Regen mit viel Sonne und leichter Bewölkung. Mit Bedauern werden wir Rheinhausen verlassen, es hat alles gestimmt Unterkunft, Verpflegung, Wetter und das Programm :))

Den Beitrag "Die Täuschung" könnt Ihr nur unter den Themen finden. Er läßt sich leider nicht auf die Startseite bringen :(
Vater

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Mittwoch, 26. Juni 2013
Die Täuschung
Man, man, man, ..... was hatten wir nur für ein Glück. Wir hatten ja Schon bei 2 Übernachtungsmöglichkeiten eine Absage bekommen und bei der 3.ten hatte ein Gast es nicht mehr rechtzeitig geschafft und reist einen Tag später an. Sonst hätten wir kein Zimmer bekommen, weil wegen dem Atomkraftwerk nebenan, gibt es eine Aktion, deswegen sind alle Zimmer ausgebucht. Ich wusste schon warum ich es lieber durch gebucht hätte.
Allerdings wären wir dann nicht so flexibel wie wir es jetzt gebraucht haben. Das Ziel war heute Rhinau, halbe Strecke nach Strasbourg.
Die erste Etappe galt Neuf.-Brisach eine alte Festung aus Jahre 1688 schon Eindrucksvoll die dicken Mauern (ca. 25m dick!). Und das Eis war oberlecker :)
Damals
Damals Neuf. Brisach

Heute


Allerdings hat Mensch und Material bereits erste Blessuren. Bei meinen Fahrrad knackt die Pedal wieder, was mit der Zeit recht nervig ist. Schlimmer ist das Gehwerkzeug meiner Tochter, es ist doch nicht so glimpflich gestern ausgegangen wie gedacht. Deswegen haben wir auch ein wenig geschummelt und haben rüber zur deutschen Seite gewechselt und sind von Breisach nach Sasbach (14km) mit der Bahn Gefahren ;)
Hat gut getan. Dann auf unserer Seite am Rhein entlang, sowie ein Stück durch den Wald/Rheinaue. Die Elemente meinen es nicht gut mit uns - Wasser von oben und das Wasser von unten, d.h. den Lebensraum der Stechmücken haben wir mit einigen Blutspenden dann doch noch überlebt. Bis nach Rhinau haben wir das dann nicht mehr geschafft und sind in Rheinhausen untergekommen (beim 3.ten Versuch :)
Ein tolles Zimmer und nur 2 km vom Europa Park entfernt. Kurzer Hand haben wir umdisponiert, um die menschlichen Ressourcen zu schonen und so machen wir einen Ruhetag im Europa Park :))

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